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Flugsicherung im Dunkeln
22. April 2026
Bei der Schweizerischen Flugsicherung blieben die Bildschirme auch nach der Behebung einer Störung am Mittwoch zunächst weiterhin dunkel. Eigentlich hatte Skyguide das technische Problem im Kontrollzentrum in Dübendorf bis zum Nachmittag bereits behoben. Das System schien jedoch anderer Meinung.

Die wirklichen Kosten der Auftrags-Erfüllung
22. April 2026
Fördertechnik-Spezialist Ferag setzt auf die ganzheitliche Betrachtung der Lagerhaltung sowie den gezielten Einsatz von Technologien zur Automatisierung definierter Fulfillment-Prozesse. um die Effizienz der Auftrags-Abwicklung zu verbessern. Das von Ferag Solutions entwickelte Konzept basiert auf einer neuen Kennzahl «CoOF» (Cost of Order Fulfillment).

Bundesrat Beat Jans in Rupperswil
22. April 2026
Das Training Center von Swiss Logistics by ASFL SVBL in Rupperswil hatte dieser Tage Besuch von Bundesrat Beat Jans, Vorsteher des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements, Jérôme Cosandey, Leiter der Direktion für Arbeit beim SECO, und dem Aargauer Regierungsrat Dieter Egli.

Noch besser als Lithium-Ionen
21. April 2026
Bei der mit 3000 Ausstellern weltgrössten Industriemesse in Hannover hat ein junges Unternehmen namens BTRY aus Dübendorf einen von dem Logistik-Dienstleister Hermes gesponserten Startup Award gewonnen. Die Gründer überzeugten mit einem ultradünnen, vollständig flexiblen Energiespeicher, der zahlreiche neue Anwendungen erlauben soll.

Grossbehälter für den «Jaguar»
21. April 2026
Bei Claas in Bad Saulgau werden Maschinen für die Futterernte sowie Vorsatzgeräte für den Feldhäcksler, der auf den stolzen Namen «Jaguar» hört, entwickelt, getestet und gefertigt. Mehr Bereitstellungsfläche an den Montagelinien wurde benötigt. Bito war mit dem Umstieg auf die Grossbehälter SL 86 behilflich.

Systemwechsel am Trockenturm
21. April 2026
Automatisierung muss, wie gesagt, nicht kompliziert sein. Auch einfache, sich wiederholende logistische Vorgänge können mit Hochhubwagen wie dem EXV iGo selbsttätig ausgeführt werden. Staplerhersteller Still setzte das bei DP-Supply, einer Tochter der Deutschen Milchkontor DMK erfolgreich um.

«Logistics Townhouse» für die City
20. April 2026
Es war nur einer der zahlreichen Inputs beim Deutschen Materialfluss-Kongress, der dieser Tage parallel zum IFOY- Test Camp in Dortmund stattfand: Er widmete sich einem Konzept von Carl-Friedrich Rico zu Knyphausen, Managing Director & Co-Founder einer Logivalue GmbH in Berlin: Ein «Retail Town House» für die Innenstadt.

Gesellschaftliche Verantwortung
20. April 2026
Die Produktion von Rasierklingen war einst eine scharfe Sache – heute ist Schmalz Weltmarktführer in der Vakuumtechnik, dessen Chefs sich zugleich für Nachhaltigkeit, Bildung und regionale Entwicklung einsetzen. Dafür gab es jetzt den Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg.

Swiss Packaging Award
20. April 2026
Gut verpackt ist halb gewonnen. Noch bis 15. Mai sind Meldungen zum Swiss Packaging Award möglich. Der Preis für die besten Verpackungslösungen wird in den Kategorien Nachhaltigkeit, Convenience, Design, Marketing, Technik / Konstruktion / Maschinensysteme und Mehrwegverpackungen vergeben.

800 Besucher beim Test Camp
17. April 2026
Zahlreiche Teilnehmer des Test Camps liessen es sich nicht nehmen, auch beim 33. Materialfluss-Kongress – erstmals in Dortmund – unter Regie von Professor Johannes Fottner dabei zu sein. Insgesamt kamen rund 800 Besucher in die Dortmunder Westfalenhalle, um rund 100 Innovationen in Augenschein zu nehmen.
Schon die LogiMAT vor Augen
WAGNER Schweiz AG
Schon die LogiMAT vor Augen
19. Januar 2026
Während in Bern in der kommenden Woche die Logistics & Automation bevorsteht, bereiten sich viele auch schon auf die LogiMAT vor, die von 24. bis 26. März in Stuttgart stattfindet. Linde steht unter dem Motto «Composed around you» mit Staplern und Automatisierungslösungen in den Startlöchern.

Wenn sich am 24. März die Eingangstüren des Stuttgarter Messegeländes öffnen, ist für die Besucherinnen und Besucher auf dem über 600 Quadratmeter grossen, zentral in Halle 10 gelegenen Messestand von Linde MH (Standnummern B21, B17 und C38) alles vorbereitet: Ein Live-Szenario demonstriert Kompetenz und Know-how bei der Entwicklung hin zur stärkeren Automatisierung von Lagerprozessen. Fahrzeugexponate bieten die Möglichkeit für Touch & Feel und an den Bildschirmen werden neuste digitale Lösungen vorgeführt.
Individuelle Vorführungen
Ausserhalb der Halle, im wenige Schritte entfernten Ladehof zwischen Halle 8 und 10, erhalten die Besucher individuelle Vorführungen oder können selbst Stapler fahren. Eine weitere Ausstellungsfläche mit Beratung wird im Messepark zwischen den Hallen 9 und 10 aufgebaut. «Wir spannen den Bogen von kostenoptimierten Angeboten bis hin zu hoch performanten Lösungen auf Basis innovativer Technologien», erklärt Monika Laurent-Junge, Senior Director Marketing und Brand Communications bei Linde MH.

Neben dem standardisierten Automatisierungsportfolio will Linde MH massgeschneiderte Lösungen für spezielle Branchenanforderungen wie etwa der Getränkeindustrie mit komplexen und schweren Ladungsträgern präsentieren. Sie sind Teil der individualisierten Portfolio-Linie Linde I-MATIC, mit der Lösungen für unterschiedlichste Ladungsträger auch über 3 t realisiert werden können. «Linde MH ist einer von wenigen Anbietern in der Branche, die das Zusammenspiel von standardisierten und individuellen Automatisierungslösungen sowie stationären Anwendungen wie der Shuttle-Lösung Linde S-Matic cube beherrschen», erläutert Linde-Strategiechef Torsten Rochelmeyer.

Im Mittelpunkt der digitalen Lösungen wird die Kundenplattform myLinde stehen. Das cloudbasierte Webportal bündelt Flottenmanagement-, Sicherheits- und Energielösungen. Gleichzeitig rückt die datenbasierte und zunehmend KI-gestützte Entscheidungsfindung in den Blick: Mit einer integrierten KI-Chat-Funktion können Anwender Flottendaten nun direkt per natürlicher Sprache abrufen. Die KI greift dafür auf sämtliche Daten der in myLinde erfassten Fahrzeuge zu und sorgt für eine besonders einfache, schnelle und skalierbare Interaktion.
Lückenlose Analyse
Weiteres Highlight soll das Real Time Locating System (RTLS+) sein, das auf einer proprietären, im Unternehmen entwickelten Lokalisierungstechnologie basiert, die sich an jedem Standort installieren lässt – sowohl im Innen- als auch im Aussenbereich. Die präzise Echtzeitlokalisierung manueller Flurförderzeuge ermöglicht eine lückenlose Analyse von Positionen und Bewegungsdaten. Flottenmanager und Sicherheitsverantwortliche erhalten damit eine transparente Grundlage zur Bewertung von sicherheitsrelevanten Situationen, Beinahe-Unfällen und Schock-Ereignissen. RTLS+ unterstützt Kunden zusätzlich bei der schrittweisen Migration hin zu hybriden – konventionellen und digital vernetzten – Flotten.
Überzahl noch immer manuell
Nicht zu vergessen: Auch wenn der Bereich der Automatisierungslösungen stark wächst, beherrschen nach wie vor manuell bediente Flurförderzeuge das innerbetribliche Transportgeschehen. Neuheiten deshalb auch in diesem Segment. Im Bereich Lagertechnik gehört die Bühne dem neuen Schubmaststapler Linde Ri14, Ri16 und Ri18 im Traglastbereich von 1,4 bis 1,8 t. In Standardausführung oder Variante mit schmalem Chassis sind sie die perfekte Wahl für die Nachschubversorgung mit niedriger bis mittlerer Einsatzintensität.
Fotos: Linde MH
Sie schützen und unterstützen die Bediener beim Fahren sowie Ein- und Auslagern der Last und bilden die Basis für störungsfreie Prozesse. «Mit den neuen Modellen hat Linde MH jetzt eine zusätzliche Modellreihe für Standardanwendungen im Portfolio – wirtschaftlich in der Anschaffung und dabei ohne Kompromisse bei Qualität, Sicherheit und Bedienkomfort», betont Rochelmeyer.
Der Weg zum «next Champ»
Die ersten Stufen auf dem Weg zum «next Champ» hat die neue Elektrostaplerbaureihe bis 2 t Tragfähigkeit im vorangegangenen Jahr erfolgreich genommen. Mit dem Roadster-Modell ist eine weitere sichtoptimierte Version dazugekommen. Durch den Wegfall der A-Säule erschliessen sich grössere Sichtfelder, was den Einsatz sicherer macht und eine höhere Produktivität ermöglicht. Gleichzeitig erfüllt die Fahrzeugkonstruktion höchste Fahrerschutzstandards.
Ein Stück konkreter wird last but not least der Blick in die Zukunft mit der Erstellung von 3D- Umgebungskarten des Lagers mithilfe eines tragbaren Scanners, um die Planung von Automatisierungsprojekten zu erleichtern und zu beschleunigen. Weitere Entwicklungsschritte gelten der Simulation und Echtzeitsteuerung der Flotten.

















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